Venezuela
Venezuela bietet alles, was das Herz begehrt: endlose Strände, ursprüngliche Wälder, hohe Berge, pulsierende Metropolen und einsame Landstriche. Das Land im Norden des südamerikanischen Kontinents grenzt an die südliche Karibik. Im Westen ziehen sich die Andenkordilleren Richtung Osten durch das Land und bilden so eine der vier geographischen Zonen Venezuelas. In dieser Andenregion liegt die malerische Stadt Mérida, die zu Ausflügen in die Berge einlädt. Hier erhebt sich auch der höchste Berg Venezuelas, der Pico Bolívar. In einem der Täler, das zur Küste führt, liegt die venezolanische Hauptstadt Caracas mit rund 1,8 Millionen Einwohnern. Im Nordwesten, nördlich der Anden schließen die Tiefländern rund um den Maracaibo-See an, wo ein Teil der Erdölreserven des Landes und die zweitgrößte Stadt Venezuelas, Maracaibo liegen. Von der kolumbianischen Grenze südlich der Anden bis hin zur Küste erstrecken sich die Grasländer und Sumpfgebiete des Orinoco, die dritte Region, die venezolanischen LLanos. Südlich des Orinoco erhebt sich das Hochland von Guyana, eines der ältesten Gebiete Südamerikas. Diese Region nimmt fast die Hälfte der Landesfläche ein und beherbergt den Canaima-Nationalpark, der von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde.
Das Klima ist entsprechend der verschiedenen Regionen äußerst unterschiedlich. Von den tropisch geprägten Küsten, über die gemäßigten Llanos bis hin zu den kalten Andenregionen sind alle klimatischen Extreme vertreten.
Amtssprache in Venezuela ist Spanisch, daneben garantiert die Verfassung aber auch, dass alle indigenen Sprachen respektiert werden müssen.
Kulinarische Spezialität des Landes sind Arrepas, gebackene oder frittierte Maisfladen, die nach Belieben mit Käse, Fleisch, Gemüse oder Süßem gefüllt werden.