Djerba
Djerba Reisen. Die Trauminsel Tunesiens. Tunesien befindet sich im Norden Afrikas und grenzt an Libyen und Algerien. Die Landmasse Tunesiens grenzt im Norden, sowie Osten ans Mittelmeer, der Südwesten des Landes ist zugleich Teil einer der Größten Wüstengebiete der Erde, der Sahara.
Wer nun eine Djerba Urlaubsreise bucht, der betritt Tunesiens Inselparadies und, mit über 500 Quadratkilometern, zugleich die größte Insel Nordafrikas. Djerba befindet sich an der Ostküste Tunesiens und verbindet den Golf von Gabés, den Golf von Boughrara und das Mittelmeer. Neben Monastier, und Hammamet, ist Djerba das wohl beliebteste Urlaubsziel für jeden Tunesien Fan – und das zu recht:
Die Vegetation der Insel ist von verschiedenen Palmen, Granatäpfel- sowie Olivenbäumen geprägt, dazu finden sich hier auch die bis zu 6 Meter hohen Feigenkakteen, deren große stachelbedeckten Blätter die schmackhaften Feigenfrüchte hervorbringen.
Klimatisch treffen in Tunesien sowohl aride als auch mediterrane Einflüsse aufeinander, was Djerba, durch seine Lage im Meer unter anderem beständige durchschnittliche Jahrestemperaturen von 16 bis 29 Grad Celsius beschert, an manchen Tagen klettert das Thermometer sogar bis auch 40 Grad hoch!
Landschaftlich kann die Insel ebenfalls so einiges bieten, die endlos langen Sandstrände sind legendär. Wer an Sehenswürdigkeiten interessiert ist und gerne die Insel etwas erforschen möchte, der sollte zum Beispiel einmal einen Ausflug nach Houmt-Souk einplanen. Hier steht, nur einige Kilometer entfernt, eine der ältesten Synagogen Afrikas, die „Al-Ghriba“ Synagoge. Der Legende nach wurde die Synagoge von Hohepriestern errichtet, welche nach der Zerstörung des salomonischen Tempels durch die Babylonier dort ansässig wurden.
Nur Drei Kilometer von Sedouikech entfernt, befindet sich auch eine, von Olivenhainen umgebene, unterirdische Moschee – die einzige unterirdische Moschee Djerbas. Wer wilde Tiere spannend findet, der sollte die Krokodilfarm in der Nähe des Leuchtturms von Ras Tourguenes besuchen. Hier gibt es etwa 450 Krokodile, denen man unter anderem auch bei der Fütterung zusehen darf.
Architektonisch bedeutend ist auch die Festung Bordj-el-Kebir, die „Piratenfestung“, die im 13. Jahrhundert errichtet und später vom Korsarenführer „Dragut“ verstärkt wurde.